Donnerstag, 15. Oktober 2009

Dienstag, 6. Oktober 2009

Paragleiten am Ibuki-yama

Mit der Wandergruppe aus Nagoya konnte ich an einem Paragleitschnupperkurs teilnehmen - der Kurs war auf Japanisch, doch jemand übersetzte simultan... also war es kein Problem! Wir waren 11 Leute und jeder durfte 3mal Start und Landung üben - für 7000 Yen.


Foto vom 1. Flug:


Video vom 2. Versuch:



Video vom 3. Flug:



Und die ganze Runde:



Der Ibuki-yama ist in der Nähe von Maibara - ich habe ihn immer gesehen, wenn ich nach Gifu gefahren bin, war aber noch nie oben. Da der Berg/Hügel touristisch super erschlossen ist, war es kein Problem die 1000 Höhenmeter erst um 13 Uhr 30 anzugehen - mit Jan aus der Tschechei gings rauf zum Abendessen und auf der anderen Seite (schon in der Gifu-Präfektur) konnten wir mit 2 jungen Japanern wieder nachhause fahren. Jan nach Nagoya und mich liessen die beiden auf der Autobahnraststätte Fukakusa raus - von dort brauch ich nur noch 20 Minuten mit dem Zug nach Demachiyanagi ;)




Montag, 28. September 2009

Kitayama-Rafting

Saisonsende - beim Kitayamagawa (Nordbergfluss) - ein letztes offizielles Raftingwochenende (zumindest für mich). Es war traumhaft schön! Ich war zwar etwas entsetzt über die riesigen Staudämme, die ganze Täler in der Nara-Präfektur abgrenzten, doch der kleine Teil, den wir zum Raften befahren konnten (in Wakayama), war super - wieder klare Flüsse, bei denen man bis zum Grund sehen konnte.




Dienstag, 22. September 2009

Kyoto Ongaku Hakurankai 2009 im Umekoji-koe

Am 22. September fand das Kyoto Musik Festival statt - organsiert von der japanischen Band Quruli. 15000 Leute von 11 - 19 Uhr.
Mühltrennung spielte dabei ein wichtiges Thema - so war das Programm des Tages auf einem Müllsack abgedruckt, auf dem auch erklärt wurde, wie der Müll richtig getrennt wird. Dazu gab es noch 5 oder mehr Mülltrennungsstellen, bei denen 5 oder mehr Leute arbeiteten und kontrollierten, ob man alles richtig abgibt!!! Das Highlight war der Auftritt von Ishikawa-san, einer klassichen Künstlerin, die noch nie auf einem Rockfestival aufgetreten ist!!!






Sonntag, 20. September 2009

Shikoku - Shimanto-Rafting

Als nächstes ging es in die Kochi-Prefäktur, eigentlich kann man dort Wale beobachten (und wahrscheinlich auch essen), so nah war ich dieser Möglichkeit schon lange nicht mehr, doch unser Ziel war der wunderschöne Shimanto-Fluss, einfach so klar, überall sieht man bis auf den Grund und kann die Fische beobachten! Wir fuhren bloss 5 km pro Tag und freundeten uns mit dem Colorado-Rennboot so richtig an!




Das Boot mussten wir nur einmal aufpumpen - dazwischen wurde es auf dem Auto von So-san transportiert:


Abends wurden wir wieder total verwöhnt und nach einem Abendessen mit Sashimi gingen wir zum Fluss - Langarmshrimps (Tenagaebi) fangen. Nach einem "Ebi-chan gomenasai" kam Salz auf die kleinen Krustentiere, und sie selber kurz auf den Grill...



Samstag, 19. September 2009

Shikoku: Oboke-Rafting

Am 21, 22 und 23. September war frei - mit dem Wochenende davor, ergibt das eine "Silver Week". Die meisten aus meinem Labor bleiben an so einem Wochenende zuhause, weil man eh nur im Stau steht - doch ich traf meine Rafting-Truppe um Mitternacht bei der Autobahn und 6 Stunden später waren wir schon auf Shikoku, 2 Stunden Schlaf für die Autofahrer und dann ging es schon los mit dem Raften!



Die Rafting-Aktion war voll anstrengend, 18 Kilometer mit kurzer Mittagspause - und dann noch Gegenwind, ich war fix und fertig. Normalerweise sind die Stücke ohne Wellen ja zum Relaxen, aber diesmal mussten wir durchgehend paddeln. 2 Stellen waren technisch etwas schwierig - bei beiden waren unsere Chancen recht gering, ohne "Flip" durchzukommen. Bei der ersten Stelle kippte unser Boot, dauerte eine Weile bis wir wieder alle eingesammelt hatten:



Die 2. Stelle schafften wir in völiger Harmonie - war echt ein geniales Gefühl!



Ein Freund von Hiro und Seiko war nicht nur der Führer für die Rafting Tour, sondern auch unser persönlicher Outdoor-Koch für dieses Wochenende:


Sonntag, 13. September 2009

Tenryukawa-Rafting-Race

Hiro - hier im Bild - schrieb zu unserem Team namens Non-Style, Non-Smile ein paar Sätze: Durchschnittsalter 38 (ich drücks eher nach unten), Team seit Mai 2009 - und dass wir neben Raften auch Bier ganz gern haben:





Wiedereinmal mit dabei, war das Vize-Weltmeister-Team Teikei - und es war auch von vornherein klar - sie werden erst und wir letzt ;) Bei uns gings eher darum, dass wir es ans Ziel schaffen, insgesamt 20 km!



Montag, 7. September 2009

Letzte Abend mit Katrien

Zum Abschiedsessen gingen wir "Yuka-dining" - Abendessen auf einer Terrasse Kamo-Fluss. Am Nachbartisch saßen ein paar Studenten der Kyoto Uni und so hatten wir nach dem Essen gleich Karaoke-Singpartner ;)







Sonntag, 6. September 2009

Kiso-Komagatake (木曽駒ヶ岳)

Der Kiso-koma ist mit knapp unter 3000 Metern der grösste Berg der Zentralalpen (中央アルプス - gesprochen: Chūō Arupusu) von Nagano. Hinaufzukommen ist ganz leicht, eine Gondel geht bis 2,611.5 Meter hoch. Diese Gondel geht somit am höchsten hinauf in ganz Japan.

So eine Wanderung am Wochenende muss gut geplant sein, denn die schönen Berge in Japan sind am Wochenende mit Touristen generell überfüllt und man will ja nicht langsamer im Stau hinaufgehen müssen. Daher zelteten wir in der Nähe, standen um 5 Uhr 30 auf und saßen um 8 Uhr im Bus in Richtung Talstation. Katrien und ich waren recht erstaunt, als da schon 100erte Leute vor uns anstanden. Aber wir mussten nur 30 Minuten warten, bis wir hinauffahren konnten!


Oben angekommen war das Wetter traumhaft:


Wir gingen zu 2 Bergspitzen, lange Pausen gab es keine - je länger man braucht, umso mehr Leute kommen nach oben! Zur Mittagspause waren wir schon wieder bei der Bergstation und Hiro holte uns eine Wartekarte für die Talfahrt. Perfekt organisiert, um 13 Uhr fuhren wir schon wieder ins Tal!

Für dieses Foto mussten wir uns eine Weile anstellen:


Der Weg zum nächsten Berggipfel war eine leichte Kletterpartie, auch für das nächste Gipfelfoto musste man sich etwas anstehen - jeder will natürlich ein Bild von sich mit dem Schild:


Katrien bekam besonderen Applaus, als sie die Tafel so furchtlos, völlig schwindelfrei in die Höhe hielt:


Natürlich waren wir alle da oben - mehr Fotos gibts hier. Gegen Ende der Fotoserie sieht man ein Foto Richtung Fuji - während der Gondelfahrt war die Sicht in Richtung Fuji-san durch Wolken verdeckt - doch nach dem erholsamen Bad im Onsen, sahen wir ihn, klein, aber doch:

Samstag, 5. September 2009

Rafting bei Tenryu-gawa mit dem Colorado

Das Colorado-Boot ist ein "Renn-Raftingboot". Für die erste Testfahrt waren wir zu sechst - mit von der Party war Katrien. Dazu trafen wir uns am Samstag um 6 Uhr in der Früh bei der Autobahn-Bus-Station Fukakusa - um 10 Uhr war der Treffpunkt irgendwo in der Nagano-Präfektur. Wir Mädels hatten es dann ganz fein und mussten einfach nur warten, bis ein Auto zum Ziel unserer Strecke (ca. 20 km) gebracht wurde.



Nach der Mittagspause gings los - schon gleich nach den ersten 50 Metern wurde uns klar, dass so ein Rennboot, was anderes ist als ein normales Raftingboot - es ließ sich nicht so leicht lenken! Nachdem wir dann noch Seiko bei einer wilderen Welle verloren - natürlich holten wir sie später wieder aufs Boot - entschieden wir uns schon nach 5 Kilometern abzubrechen. Hiro fuhr mit dem Zug zurück zu seinem Auto, holte die anderen zwei ab - Non-san und Social-san - brachte sie zu ihrem Auto, das am Ziel stand und kam wieder zu uns. Viel Aufwand für 5 km!!!

Wir vier hatten am nächsten Tag noch eine schöne Wanderung miteingeplant. Übernachtet haben wir in einer "Tree-hut" (7000 Yen) - es war nicht wirklich eine Holz-Baumhütte - doch eine wirklich praktische Lösung für uns. Wir konnten die Rafting-Ausrüstung waschen, zum Trocknen aufhängen und zum Abendessen unter unsere Hütte sitzen. Katrien und ich kamen uns vor, wie die kleinen Kinder von Seiko und Hiro:



Samstag, 29. August 2009

Fuji-san mit Katrien

Nach einer langen Nacht mit meinem Labor - Takashiyama Beergarden und danach noch 4 Stunden Karaoke - konnten wir uns so richtig erholen, auf der Busfahrt zur 5. Station des Fuji-Berges (2300 m). Ich hatte zuerst die Befürchtung, dass wir mit einer Seniorentour auf den Berg gehen würden, doch es stellte sich heraus, dass die Reisegesellschaft 2 Busse hatte, einen für das ältere und einen für das jüngere Volk!

Abfahrt um 8 Uhr 20, nach mehreren Pausen kamen wir um 17 Uhr an. Zuerst gabs noch ein Abendessen und dann ging es los. In 2er-Reihe dem Bergführer nach, wir tanzten ab und zu aus der Reihe um Fotos zu machen. Gegen 20Uhr 45 kamen wir bei der 7. Station (2700 m) an und hatten von 21:00-0:00 Bettruhe, 2 Leute auf einer Tatami-Liegefläche!


Als Schutz gegen Schnarchgeräusche bekamen wir diese Kleber auf die Nase - wir wunderten uns später, warum die meisten Leute die noch auf der Nase hatten, als wir weitergingen - hilft auch beim Wandern, das Atmen zu erleichtern.

Als wir um Mitternacht aus der Hütte kamen, wurde uns der Andrang auf den Fuji erst richtig bewusst - wir mussten uns mit unserer Gruppe in die Schlange nach oben einschleußen und es ging wirklich langsam vorwärts. Irgendwann bogen wir zur alten 8. Station (3250 m) ab und von dort wanderten wir nicht den normalen Weg im Menschenstau nach oben, sondern den offiziellen Abstiegsweg rauf.


Das war wirklich fein - kein Stau und man konnnte den Blick ins Tal und in den hellen Sternenhimmel geniessen. Wenns über 3000 Meter geht, sollte man nicht so schnell gehen und öfters Pausen machen - unser Bergführer war einfach super, uns kam das ganze gar nicht anstrengend vor.


Umso lustiger war es, die Japaner mit ihren Sauerstoffpumpen zu beobachten ;) Manche von unserer Gruppe waren wohl das erste Mal auf dem Berg und hatten die neueste Ausrüstung an!

Rechtzeitig zum Sonnenaufgang kamen wir oben an (ca. 4:45 Uhr, 3776 m). Mit Worten zu beschreiben, was da oben abging, ist unmöglich!! Schaut euch einfach die Fötelis an: Fuji1, Fuji2 und Fuji3.

Wir hatten oben ca. 1 Stunde Zeit, leider zu wenig Zeit, um um den Krater herumzugehen. Dafür bräuchte man noch eine Stunde. Die Stimmung auf dem Berg, besonders als die Sonne wirklich aufging und alle ein "Ooooooooh..." von sich gaben, war -mmmh- voll japanisch ;)





In 2,5-3 Stunden waren wir wieder beim Bus, auf dem Weg hinunter machten wir viele Fotos und rannten dazwischen über den Sandweg. Ich war gut ausgerüstet mit Kniestütze (mein linkes Knie ist seit dem letzten 3000er etwas beleidigt) und Schmerzmittel, letztere brauchte ich gar nicht!

Um 9 Uhr im Tal, um 10 Uhr 30 fuhr der Bus wieder los, um 11 Uhr 30 saßen wir schon in einem öffentlichen Bad und um 12 Uhr 45 ging die Fahrt nach Kyoto los. Erst um 20 Uhr 45 kamen wir dort an - die Busfahrt war wohl der anstrengendste Teil ;)